sangría

Lydia am 10. Mai 2006

Gran Canaria ist eine Insel, die mich bisher nie gelockt hat, bis mein Er vorschlug, den Aprilurlaub dort zu verbringen. So überließ ich A. die Wahl des Ortes und des Hotels, und wir landeten nach einem etwas über vierstündigen Flug und einer Busfahrt entlang der Klippen im Cordial Mogán Playa Hotel in Puerto de Mogán, einem malerischen Hafenort, in den ich mich auf der Stelle verliebte. Keine Remmidemmi-Atmosphäre, keine Touristenhochburgen, dafür jede Menge - Touristen, ein hübscher Yachthafen, eine künstlich angelegte Sandstrandbucht, zahlreiche Restaurants, Cafés und kleine Geschäfte sowie im venezianischen Stil erbaute Häuser, umgeben von wuschigen Bäumen, kleinen Brücken, einem großzügigen Ausblick auf das offene Meer, einer Menge Palmen und glücklichen Luftviechern.

Bereits am ersten Tag stand für mich fest: In Puerto de Mogán will ich bleiben, zumindest für die nächsten sieben Tage, in die wir spontan reichlich Programm packten. Wir sind auf einem Kamel Dromedar geritten (was ein Fehler war) und unternahmen eine ca. achtstündige Jeep-Safari durch die Berge Gran Canarias mit vielen wunderschönen Zwischenstopps (die Tour bleibt unvergessen!). Einen Ausritt, diesmal auf Pferden, in der hügeligen Landschaft haben wir uns ebenso wenig entgehen lassen. Die Fahrt mit dem U-Boot überließ ich allerdings A., während ich dann doch lieber draußen auf ihn wartete.
Und dann war da noch der Ausflug zum Loro Parque, einem Tierpark auf Teneriffa, in dem man uns gerade mal fünfeinhalb Stunden Aufenthalt gewährte. Hätten wir vorher gewusst, dass die Anreise nach Teneriffa (Bus - Fähre - Bus) fünf Stunden und die Rückreise nach Gran Canaria sechs Stunden beanspruchen würde, hätten wir uns die Tort(o)ur nicht angetan - nicht nur im Hinblick auf meinen auf dem Rückweg zickenden Magen (das hat er von mir!), dem die Fähre so gar nicht bekommen wollte und der sich auf der anschließenden mehrstündigen Busrückfahrt in zwei Etappen so sehr mit seinem Inhalt stritt, dass die beiden schließlich getrennte Wege gingen…

Einen Tag vor der Abreise schafften wir es erstmalig an den Hotelpool und der Sonnenbrand im Gesicht war dank Frau Vera zum Glück schon am Abreisetag abgeklungen, ein wenig.

Nach Deutschland mitgebracht habe ich bunte Kopfsmarties, spanische Schuhe, spanische Leinenklamotten, eine neue Sonnenbrille, eine geflochtene Tasche und die Erkenntnis, dass kein Boot wertvoller sein kann als das Wasser, von dem es getragen wird.

Der Urlaub auf Bildisch:

 

 

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Ablagerungen hier
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Ich möchte ein G kaufen.
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Ja genau, die Fähre und ich, wir mögen uns nich’
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“Nur Sommer”
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carte d’or
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Ein Schild ganz vorne im öffentlichen Bus: “Ihre Sicherheit ist unsere Priorität”
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(Jepp. Wer es nämlich schafft, während der Fahrt nicht durch den Bus zu fliegen, hat sich in Sicherheit gebracht. So meinen die das. Bestimmt.)

 

 

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Kommentare zu diesem Beitrag geschlossen.

12 senfe zu "sangría"

  1. schoko-bella sagt:

    schön daß es euch gefallen hat. freut mich aber trotzdem, daß du wieder da bist.
    und….wo bleiben die bilder???? ;-)

    10. Mai 2006 um 22:22

  2. Lydia sagt:

    Hier sind sie nun - ich musste sie erst noch raussuchen.
    Wir Wassermänner sind schon ein ganz schön ungeduldiges Volk! :)

    10. Mai 2006 um 22:55

  3. TabTwo sagt:

    Willkommen zurück! :)

    11. Mai 2006 um 02:23

  4. Ebola sagt:

    Der Strauß ist ja goldig! Es guckt so als hätte man ihm etwas weggenommen ;-)

    ps.
    Schöne Bilder. Man möchte dahin, zu den lustigen Bäumen.

    11. Mai 2006 um 20:18

  5. schoko-bella sagt:

    super schön. erinnert mich an meinen teneriffa urlaub vor jahren. ach, es gibt nichts schöneres als die vorfreude auf urlaub.

    11. Mai 2006 um 21:38

  6. keabecky sagt:

    Der Strauß! Die Delphine! Ich möchte sagen, ich bin entzückt von den Bildern (und von dem Bericht eben so).

    Aber ganz ehrlich: Ich hätte mich nicht so nah an den Straußvogel herangetraut. Or did you zoom? ;-)

    12. Mai 2006 um 09:47

  7. Anja sagt:

    Schön *seufz*

    12. Mai 2006 um 09:49

  8. Lydia sagt:

    Danke @ all

    Kea, ich hätte mich auch nicht so nah herangetraut und bat deshalb A. das Foto zu knipsen ;) was er auch tat. Er stand tatsächlich mit seiner Linse ganz nah an diesem niedlichen Strauß, es war nicht gezoomt. Fünf Meter vom Geschehen weg hielt ich die Luft an, denn der Strauß stand irritiert vor A. und bewegte sich nicht.

    12. Mai 2006 um 10:23

  9. Kari sagt:

    hach, wunderschön :-)
    Mogan ist wirklich traumhaft.
    Im Casablanca am Hafen an der Ecke einen Cappu schlürfen, die Fische füttern, schlendern, Klein-Venedig ist wirklich immer wieder ein Aufenthalt wert!
    Ich mag die Insel auch, vor allem die Bergwelt.

    12. Mai 2006 um 23:00

  10. cleo-petra sagt:

    Die Bilderstrecke erinnert mich ein bisschen an meinen Urlaubsordner 2000 - Gran Canaria :-)

    Nur der Anker, der sieht auf meinem Foto irgendwie bedeutungsloser aus *lach*

    13. Mai 2006 um 16:26

  11. Iris sagt:

    Feine Bilder, sieht nach einem prächtig entspannten Urlaub aus! Und der Strauss ist zum verlieben!

    Melde mich bald, auch wegen Nell ;-)

    14. Mai 2006 um 09:19

  12. Momo sagt:

    Also mir hat das U-Boot fahren damals super gut gefallen.
    Ist wirklich wunderschön dort.

    Liebe Grüße
    Momo

    15. Mai 2006 um 08:53